SURUDOKU


Prämiertes Design kombiniert mit der hohen Schule der Messerfertigung für ein außergewöhnliches Schneiderlebnis und besonders feine Schnitte


Ausgezeichnet mit dem Red Dot Design Award 2018



SURUDOKU X50 - 14,5 cm

Surudoku x50

SURUDOKU X50 - 18,5 cm

Surudoku x50

SURUDOKU C100 - 14,5 cm

Surudoku c100

SURUDOKU C100 - 18,5 cm

Surudoku c100

Surudoku

 

Bei den Messern der Messerserie  SURUDOKIU handelt es sich um Kochmesser in Vollerlkonstruktion, gestaltet mit auffälliger Silhouette und ausgeführt mit sehr dünnen Klingen. Der Name ist hier Programm. "Surudoku" steht im japanischen für „Schärfe“, und Schärfe ist ihre Paradedisziplin. Die SURUDOKU werden in 2 Größen mit 2 Stahlvarianten (100Cr6 und X50CrMoV15) und 2 Griffvarianten aus ganz besonderen Hölzern angeboten. CARL MERTENS interpretiert das klassische japanische Design der Santokumesser mit einer eigenen Formsprache. Der komplett durchgehende Erl verleiht den Messern eine hohe Stabilität in allen Schneidsituationen. Sie fügen sich, dank ihrer herausrageden Ergonomie, perfekt in jede Hand.

Durch die geschwungene Form lässt sich ein SURUDOKU optimal „kurz“ fassen, so wie es die Profis zur besseren Kontrolle beim Schneiden tun. Der traditionelle Hohlschliff mündet in eine besonders dünne Klinge, die im Finish blaugepließtet** wird. Modernes Design trifft auf Solinger Tradition. 

 

Von Eichen & Birken

 

Wer sich diesen Aufwand sparen und dennoch die Tugenden des SURUDOKU auskosten will, greift zur Version mit X50 Chrom Molybdän Edelstahlklingen. Erkennbar an den Griffen aus karelischer Maserbirke. Dieser Stahl ist rostgehämmt. Die Klingen lassen sich ebenfalls mit dem besonderen, einseitigen Hohlschliff versehen und sehr dünn abziehen. Im Gegensatz zum C100 ist dieser Stahl pflegeleicht, gehört aber dennoch nicht in eine Spülmaschine. Karelische Maserbirke wird an der Grenzregion zwischen Russland und Ostfinnland als klassisches Holz für Messergriffe verwendet. Sie ist vergleichsweise selten und wird durch strenge Fällquoten kontrolliert. Nicht alle Stämme weisen die charakteristische Maserung auf, es handelt sich immer nur um einzelne Stämme unter hunderten, die entspechend gemasert sind. Das optimale Holz für Griffschalen, um das besondere Design unserer Messer zu komplettieren. Messingnieten fixieren die Schalen sicher am Erl.

 

Klingenstahl

 

Das C100 erhält Griffschalen aus stabilisierter Mooreiche die mit Messingnieten fixiert werden und sich nahtlos an die geschwungene Form des Erls fügen. Morreiche ist subfossile, bis zu 5.000 Jahre alte Eiche, deren Stämme in norddeutschen Mooren und Gewässern gelegen haben. Um sie verarbeiten zu können, muss sie erst in einem aufwändigen  Verfahren getrocknet werden, das mehrere Jahre dauert. Da es sich um ein Naturprodukt handelt, kann die Farbe zwischen bräunlichen und bläulichen Schwarztönen variieren. Das Stabilisierungsverfahren vereint die Eigenschaften des Holzes mit den Vorteilen von Kunststoff. Bei diesem Vorgang werden die Harzanteile in den freien Poren in einem aufwändigen Verfahren durch Kunstharz ersetzt. Das Holz gewinnt an Gewicht und wird wasserunempfindlich, verschleißfester und ist gewappnet gegen die schädlichen Einflüsse im täglichen Gebrauch. Santoku steht im Japanischen für "drei Tugenden" und beschreibt den Kerneinsatzbereich dieser Messer: das Zubereiten von Fisch, Fleisch und Gemüse. Mit den zwei Messergrößen lassen sich vom großen Schnittgut bis hin zu filigranen Schneidarbeiten alle Bereiche abdecken. Zur Pflege der Stähle, insbesondere des nicht rostfreien Kohlenstoffstahls, empfehlen wir  die Klingen z.B. durch Einölen mit Kamelienöl vor Korrosion zu schützen. Ein Fläschchen Öl inklusive Pflegetuch wird zu jedem Carl Mertens SURUDOKU  mitgeliefert. Kamelienöl eignet sich nicht nur zum Einölen der Klingen, da es mit Wasser keine Emulsion eingeht, sondern ist auch perfekt zur Pflege der Holzgriffe. Es ist säurefrei, nicht harzend, geschmacksneutral und lebensmittelecht.

 

 

Pließn

 

... bedeutet „Feinschleifen“. Mit einer Schmirgelpaste wird die Klinge auf rotierenden Leder- oder Filzscheiben von der sog. groben „Schleifriefe“ (Schleifspuren) befreit. Die Oberfläche erhält ein feineres, glattes Finish, das sich positiv auf Schneidqualität und Schnitthaltigkeit auswirkt. Außerdem werden kleine Unebenheiten korrigiert und der schlanke Schliffwinkel nochmals etwas schmaler gezogen. Dieser Vorgang wird in zwei Stufen durchgeführt, von denen das **„Blaupließten" die höchste Stufe darstellt. Die Klingen erhalten hierdurch einen sehr feinen blauen oder regenbogenfarbenen Schimmer.